Was ist Agility?

 

Als ich das erste Mal von Agility hörte, wusste ich überhaupt nicht, was das war bzw. sein sollte.

Uns wurde beim Züchter gesagt, dass Sandys Bruder Agility machen soll.

Ok - dachte ich mir und damit war das Thema schon vorbei.

 

Nachdem ich dann in der Hundeschule angesprochen wurde, ob ich das nicht mit Sandy machen wolle, kam ich mehr und mehr zu diesem Sport.

 

Agility ist eine Hundesportart, bei der es darum geht, einen Parcours aus verschiedenen Hindernissen möglichst schnell und fehlerfrei zu bewältigen.

 

Hund und Hundeführer sind zusammen im Parcous und der Hundeführer muss seinem Hund den richtigen Weg zeigen.

 

Es gibt hierbei drei Fehler, die man machen kann:

  1. Verweigerung: Sobald der Hund an einem Hindernis, das eigentlich dran wäre vorbeiläuft, oder sich weigert es zu nehmen gilt dies als Verweigerung.
  2. Parcoursfehler: Diesen bekommt man, wenn der Hund das Hindernis nicht richtig arbeitet, sprich eine Stange fällt oder der Hund berührt nicht die Kontaktzone usw...
  3. Disqualifikation: Nimmt der Hund ein falsches Hindernis oder das richtige von der falschen Seite, dann wird das Team disqualifiziert.

 

Ein Agility-Parcours kann bis zu 20 Hindernisse haben und die Hunde werden in verschiedene Größenklassen eingeteilt. Es gibt Small (bis 35 cm), Medium (35 - 42,99 cm) und Large (ab 43 cm).

 

Außerdem gibt es im Agility verschiedene Leistungsklassen.

Man fängt mit der A1 an (oder auch mit der A0, diese ist allerdings freiwillig und beinhaltet noch nicht alle Geräte), dann kommt die A2 und dann die A3.

 

Um in eine höhere Leistungsklasse aufzusteigen muss man 3 Mal mit einem Nullfehlerlauf platziert sein oder 5 Mal fehlerfrei gelaufen sein, ohne Platzierung.

 

Beim Agility unterscheidet man zudem zwischen dem A-Lauf und dem Jumping. Im A-Lauf sind die Kontaktzonengeräte mit drin, im Jumping nicht.

 

 

Eine A-Wand Eine A-Wand

Kommen wir nun zu den verschiedenen Geräten, die es im Agility gibt.

 

Es gibt die sogenannten Kontaktzonen, dazu zählen die A-Wand, die Wippe und der Steg.

Diese Geräte gilt es zu überlaufen.

Eine Wippe Eine Wippe

 

 

 

 

Dabei ist es wichtig, dass der Hund mit mind. einer Pfote in der Kontaktzone drin ist, die jeweils beim Auf- und Abgang sind. Diese sind farblich anders gekennzeichnet als der Rest des Gerätes.

Eine Hürde Eine Hürde

 

 

Das Gerät, was im Parcours am häufigsten vorkommt, ist die Hürde. Diese wird der jeweiligen Größenklasse des Hundes angepasst.

Ein Viadukt Ein Viadukt

 

Dann gibt es noch verschiedene Sprunghindernisse.

Zum Einen ist da die Mauer/das Viadukt. Hierbei kann der Hund nicht wirklich sehen, was dahinter kommt und dadurch wirkt sie hoch und steil.

 

 

 

 

Dann gibt es noch den Reifen, wo der Hund genau durchspringen muss.

Ein Sacktunnel Ein Sacktunnel

 

 

Dann gibt es noch den Tunnel. Diesen gibt es einmal als festen Tunnel und als Sacktunnel. Dieser ist am Ende nur aus Stoff.

Der Slalom - mit Sandys Bruder Luke Der Slalom - mit Sandys Bruder Luke

 

Dann gibt es noch den Slalom. Hierbei muss der Hund immer hin- und herfädeln und darf dabei nicht rauskommen.

Ich würde mal sagen, dass dies eins der schwersten Hindernisse ist.

Sandy mag den Slalom nicht so gerne.